Ein Programm zur Videoaufzeichnung quält mich bei jedem Start mit der Warnung, dass der Rechner auf dem diese Software läuft nicht der minimal empfohlenen Konfiguration entspricht.
0,01 Ghz zu wenig…
Handys, Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, Software, Websites, Automaten, …
Auf den ersten Blick funktioniert alles wunderbar, man gibt die Zahl der Passagiere ein, das Datum, bekommt Flüge zur Wahl, gibt dann UNMENGEN weiterer Daten ein, klickt sich durch Bestätigungscheckboxes und landet schlussendlich auf einer Seite die sagt „den Flug kannst du nicht buchen“. Auskunft vom Helpdesk – nein, die Flüge sind nicht aktuell, sie laden die aktuellen Daten bald wieder neu rauf …
Bei einem Becker Cascade Autoradio habe ich folgendes Problem:
Sobald ich einsteige und sich das Telefon per Bluetooth mit dem Radio verbindet, erscheint rechts unten im Display eine kleine Balkengrafik mit Bluetooth-Logo. Aber was sagt diese Grafik aus?
Wird hier die Bluetooth-Empfangsstärke dargestellt, oder wird die UMTS/GSM-Signalqualität des per Bluetooth verbundenen Handys angezeigt? In der Bedienungsanleitung des Radios ist nichts dazu zu finden, vielleicht kann ein Leser weiterhelfen?
PDF-Dokumente sind im Internet weit verbreitet und haben durchaus Ihre Berechtigung. Vor allem bei Formularen, Info-Broschüren, u.ä., welche der User lokal abspeichern oder ausdrucken möchte, ist ein PDF-Download willkommen. Wenn das PDF aber die einzige Möglichkeit ist, um an die erwünschte Information zu gelangen, wird die Sache schnell zur Qual.
Ducati.at hat es sich diesbezüglich besonders leicht gemacht. Klickt man in der Modell-Übersicht auf ein Motorrad-Modell, um genauere Infos zu erfahren, wird im kleinen Hauptframe ein PDF geladen. Eine Seite ist nie vollständig sichtbar, man ist gezwungen sich sowohl horizontal als auch vertikal durch das PDF zu scrollen, welches auch noch viele Bilder enthält. Eine andere Möglichkeit um beispielsweise die technischen Daten des Motorrades auf der Webseite einzusehen, wird nicht angeboten.
Wie wenig durchdacht ein Email-Format sein kann, zeigt diese Antwort auf die von mir gesendete Anfrage, mich vom sms.at-Newsletter abzumelden. Weder Form noch Inhalt lassen auf den ersten Blick erkennen, worum es überhaupt geht.
Der Betreff (obwohl eigentlich so klar!) total unverständlich, die Signatur fehlt gänzlich und auch der Absender sms.at (!!) erscheint nur mitten im Fließtext.
Ob dem Verfasser die Peinlichkeit dieser Email schon bewusst war und er das sms.at deshalb so im Text verschwinden hat lassen?
Bei größeren Webseiten, welche auch noch in verschiedenen Sprachen erreichbar sein sollen, passieren öfters mal Fehler. So auch bei Apple:
Nach dem Auswählen eines Artikels, wird man in den Warenkorb geleitet und hat nun die Wahl zwischen „Weiter Warenkorb“ oder „zur Kasse gehen“. Entscheidet man sich für Ersteres, landet man wieder im Shop und kann weitere Artikel zu seiner Bestellung hinzufügen. Hier scheint wohl etwas bei der Übersetzung schief gegangen zu sein.
Später im Bestellprozess kann man mit dem Button „Place Jetzt bestellen“ die Bestellung abschließen, auch hier scheint ein Fehler bei der Lokalisierung passiert zu sein.
Dieselbe Software, die bereits mit Radiobuttons im Dropdown schockiert hat, glänzte auch mit einem ungewöhnlichen Speichern-Dialog: Möchte man das Programm schließen und die Projekt-Änderungen verwerfen, dann muss man die Checkbox deaktivieren und auf „OK“ klicken.

Noch komplizierter wird es, wenn man mehrere Projekte editiert hat:

Letztens ist mir ein besonders lehrreiches Stück Software untergekommen. Es handelte sich um ein Programm, mit dessen Hilfe man eine Fernsteuerung für RC-Modelle am PC parametrieren kann. Die User sind also technisch versierter, was aber nicht heißt, dass die Software kompliziert sein darf.
Eine seltene Kombination sind Radio-Buttons in einem Drop-Down-Menü. Erschwerend kommt hinzu, dass man die Radiobuttons im Drop-Down auch gezielt treffen muss, sonst werden die Änderungen nicht übernommen. Das Wording ist ebenso verbesserungsbedürftig…
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