Archiv der Kategorie 'Usability'

Eine Welt ohne Probleme

In den Einstellungen von Microsoft Powerpoint 2008 für Mac könnte man auf den ersten Blick fast glauben die Lösung für alle persönlichen und/oder globalen Probleme gefunden zu haben.

Wenn es doch nur so einfach wäre…

Welche Taste ist gemeint?

Mac OS X setzt in vielen Bereichen Maßstäbe wenn es um Benutzerfreundlichkeit geht, aber auch beim Mac ist nicht alles perfekt, wovon ich mich letztens bei einem Mac-Neuling überzeugen konnte:

In den Systemeinstellungen von Mac OS X  gibt es die Möglichkeit sich mehrere Desktops einzurichten, sogenannte “Spaces”. Hier lassen sich auch bestimmte Programme bestimmten Spaces zuweisen, sowie Tastaturkürzel für den Wechsel definieren.
Standardmäßig stehen drei Tastaturkombinationen zur Auswahl:

Während man die Befehls- und die Wahltaste (cmd und alt) anhand der Symbolik noch auf der Tastatur findet, ist für den Mac-Anfänger nicht klar welche Taste mit ^ gemeint ist.

Naheliegend war für meinen Kollegen die Shift-Taste (Pfeil nach oben), womit er aber leider die Niete zog. Sein zweiter Tipp war die °-Taste; wieder falsch.

Mit ^ ist in diesem Fall die ctrl-Taste gemeint!

World Usability Day 2009

Am 12. November 2009 ist es wieder soweit: Am World Usability Day finden weltweit viele Events und Veranstaltungen zum Thema Benutzerfreundlichkeit statt. Auch in Österreich ist die Liste der Usability-Unterstützer lang, unter anderem zählen sich die Österreichische Computer Gesellschaft, das Polycollege Wien und die WKO Steiermark dazu.

Besuchen Sie einen der vielen Events in Ihrer Nähe und informieren Sie Sich über den Stellenwert einer guten Usability.

Denn Usability zahlt sich aus, sowohl für den Nutzer, als auch für den Anbieter!

Mehr Informationen finden Sie hier


Facebook – Konzepte nicht verständlich

Unterhaltung in Facebook über Facebook:

Unterhaltung über Facebook in Facebook - User schreibt, dass er den Unterschied zwischen Neuigkeiten und Live-Nachrichten nicht versteht

Unterhaltung in Facebook über Facebook

Die Konzepte von Facebook sind offensichtlich nicht für jedermann/frau verständlich. Der Unterschied zwischen Neuigkeiten und Live-Meldungen ist wohl marginal.
Zusätzlich gibt es dann auch noch die Pinnwand – wo ist da wieder der Unterschied..

Usability Podcast

Claus, apropos Podcast: Von Jared Spool gibt es auch einen Podcast -> hier die Adresse dazu:

If you use iTunes, you can subscribe to the podcast here:
http://tinyurl.com/7×5du9 . If you want to listen directly on your
PC, you can see all of our podcasts here: http://cli.gs/N1yJ5U

Informationsarchitektur beim Finanzamt (FinanzOnline):

Unter “DataBox”, “Admin”, “Extern” und “Info” werden sich die User
nichts vorstellen können.

finanzamt_klein
Eine so wichtige Info wie die Zahlungsübersicht der Einkommensteuer findet sich unter “Extern” -> ?.
Da wurde sicher nie ein Usability Test gemacht. Die DIN-Normen
verlangen ja auch nach Erwartungskonformität. In diesem User Interface wohl kaum gegeben.

Feedback zu Vertragsabschlüssen

Hier ein Beispiel für mangelndes Feedback bei Vertragsabschlüssen, wie es von Usern bei Usability Tests oft bemängelt wird: Ich habe bei Telering zusätzlich zu meinem Vertrag ein Datenpaket bestellt, heisst dort “Voll.Net” .

telering11

Das wird kein User verstehen. Ich brauchte 2 Telefonate, um erst herauszufinden, wie die Option heisst und dann nochmal nachzufragen, was das Kleingedruckte bedeutet. Wenn man es dann bestellt bekommt man die höchst sparsame Mitteilung “Änderung wurde erfolgreich übermittelt”

telering3

- Stellt sich für mich jetzt wieder die Frage: Ab WANN verfüge ich denn nun über das Datenpaket? Ab heute, ab nächstem Monat?? Schon wieder anrufen nötig …

Interview mit Aza Raskin von Mozilla Labs und Artikel auf golem.de zum User Interface von Firefox

Mozillas Browser soll humaner werden, am besten soll das Interface ganz verschwinden. So beschreibt Aza Raskin, der seit Anfang 2008 “Head of User Experience” bei Mozilla Labs ist, das Ziel seiner Arbeit. “Menschen fürchten sich oft vor Veränderungen”, sagt Raskin im Gespräch mit Golem.de, aber nur was anders ist, könne auch besser sein.

Aza Raskin ist 24 Jahre alt und knüpft an die Arbeit seines 2005 verstorbenen Vaters Jef Raskin an. Der gilt als Vater des Mac und arbeitete schon daran, die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer humaner zu machen. Der Sohn hielt mit zehn Jahren seinen ersten Vortrag zum Thema User Interface, mit 21 Jahren gründete er mit Freunden die Firma Humanized, zwei Jahre später Songza, um zu demonstrieren, wie eine “menschliche Benutzerschnittstelle” (“human interface”) für Musik aussehen kann.

Video: Aza Raskin – Humanes Interface-Design (englisch)

Hier kann man weiterlesen auf golem.de.

Jef Raskins Buch

Jef Raskins Buch:
The Humane Interface. New Directions for Designing Interactive Systems.

Können Tag Clouds eine Navigation ersetzen?

Kürzlich wurde ich in eine Diskussion verwickelt, ob auf einer Website statt der Navigation eine Tag Cloud verwendet werden kann.
Nun, ich denke, eine Tag Cloud kann eine Navigation nicht ersetzen.
Hier ein paar Begründungen:

* Die Tag Cloud enhält im allgemeinen nicht ALLE Links auf Subbereiche, sondern nur einen Ausschnitt.
* Sie bildet die Hierarchie der Site nicht ab.
* Sie eignet sich für Blogs – dort lese ich und lasse mich ev. von einer Tag Cloud einladen, weiterzulesen. Auf Informationssite hat der User dagegen konkretere Ziele. Man stelle sich eine Site zum Thema Sport-Information vor. Wenn ein User sich für “Snowboard” interessiert, wird ihm egal sein, ob der Tag für “Schifahren” doppelt so groß ist, er könnte schlimmstenfalls meinen, dass “Snowboard” hier unterrepräsentiert ist.
* User empfinden große Links als wichtiger als kleine.
* Ein Link in einer Tag Cloud funktioniert auch anders als ein Navigationslink: Ich erhalte eine Liste aller Artikel im Blog, die so getagged sind wie der Link – also eine lange “Wurst”. Wenn mich dagegen ein Link in einer Navi auf eine nächste Seite bringt, dann ist das ev. die nächste Hierarchieebene, dort werde ich bei der weiteren Navigation unterstützt, bis ich zum Blatt im Baum gefunden habe. Eine Tag Cloud unterstützt eben ein anderes konzeptuelles Model.

Jedenfalls – die Varianten einem Usability Test zu unterziehen ist die beste Methode, um Klarheit zu gewinnen.

Artikel in der Presse (diepresse.com): Usability: Dolmetschen zwischen Mensch und Maschine

Usability: Dolmetschen zwischen Mensch und Maschine
von WOLFGANG POZSOGAR (Die Presse)

Nur wenn Software-Lösungen von den Benutzern auch intuitiv und effizient verwendet werden können, sind sie für den Einsatz im Business geeignet. Dafür wird bereits bei der Entwicklung vorgesorgt.

Produkte müssen intuitiv und effizient benutzbar sein: Auf diese Definition lässt sich der Begriff Usability reduzieren. Was so einfach klingt, ist allerdings für viele Anbieter offenbar alles andere als selbstverständlich. Diese Erfahrung machen tagtäglich unzählige Menschen, wenn sie am Arbeitsplatz oder zu Hause vor dem Computer sitzen. Unverständliche Eingabeaufforderungen, mehrere komplexe Schritte, um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen, mühseliges Studium der Hilfedatei und unzählige andere Probleme sorgen für Ärger und Ineffizienz.

Unverständliche IT kostet Geld

Solche Krämpfe mit IT kosten nicht nur Nerven, sondern Unternehmen auch viel Geld, meint Martina Manhartsberger von der Wiener Firma Interface Consult: „Wenn man die durch mangelnde Usability verursachten Kosten für verlorene Arbeitszeit, Einschulungen und Wiedererlernzeit berechnet, sind das bei Produkten, mit denen hunderte oder tausende Menschen arbeiten, beträchtliche Summen“, meint sie. Manhartsberger hat sich mit ihrer Firma Interface Consult auf Beratung im Bereich Usability konzentriert.

Weiterlesen auf diepresse.com.

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Usability und User Interface Design:

Interface Consult: www.usability.at


Usability-Background:
Usability-Infos



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