UXCamp Vienna 2016

Ende Mai war das Interface Consult Team auf dem 8. UX Camp Vienna. Dort haben wir unsere Eyetracking Brille präsentiert und konnten networken.

Bilder des Events wurden uns freundlicherweise von UXpro Austria zur Verfügung gestellt.

Wer mehr über das Event erfahren möchte, kann die UXpro Homepage besuchen.

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Falsch verbunden?

update beauftragte INTERFACE CONSULT, Telekommunikationsanbieter unter die Lupe zu nehmen.
Das Ergebnis:

Vielfältige Produkte und moderne Designs mit Verbesserungsbedarf bei Informationsstruktur und – aufbereitung. Unterschiede in der User Experience treten in den Webshops hervor..

Die 4 verglichenen Websites:

 

Studie als PDF (1,21MB) downloaden.

Tipps für Interviews mit Usern

Tipps für Interviews mit Usern

Interviews mit Usern sind ein leichter Weg um Informationen zu Nutzererfahrungen zu sammeln. Sie können von fast jedem durchgeführt werden. Allerdings sind ein paar Dinge zu beachten.

Wie bereitet man ein Interview vor und wie läuft es dann ab?

  • Zunächst muss eine repräsentative Stichprobe rekrutiert werden.
  • Dann müssen Fragen generiert werden. Bei einem kontextuellen Interview (Das Interview wird während, oder direkt nach der Benutzung des zu testenden Produktes, geführt, also im Kontext) sollte zumindest ein Skript erstellt werden:
    1. Der Sinn des Interviews sollte erklärt werden.
    2. Die weitere Vorgehensweise sollte erläutert werden, was passiert mit den Daten? Bleiben sie anonym oder zumindest vertraulich?
    3. Suggestivfragen und Ja/Nein Fragen sollten vermieden werden.
    4. Kurzhalten! Ein Interview sollte nicht mehr als eine Stunde dauern, dabei sollte die meiste Zeit der Interviewte reden.
    5. Nicht zu sehr an das Skript halten! Kommt etwas Interessantes, kann und sollte ruhig darauf eingegangen werden.
  • Was sollte bei einem Interview erfragt werden?
    1. Demographische Daten
    2. Allgemeine Nutzung von Technologie
    3. Die Benützung des Produktes
    4. Die Hauptmotivation des Nutzers
    5. Die Schwachstellen des Produktes
    6. Des Weiteren, alle Themen die von Interesse sind
  • Setting: 2 Interviewer und ein Interviewter. Einer sollte das Gespräch leiten und der Andere sollte sich Notizen machen. Gibt es nur einen Interviewer, sollte das Gespräch aufgezeichnet werden.
  • Beim Interview selbst:
    1. Der Interviewte sollte sich wohlfühlen, nicht er sondern das Produkt wird getestet!
    2. Das Interview sollte in der angeschlagenen Zeit durchgeführt werden, also zum Punkt kommen ohne zu unterbrechen.
    3. Die Konzentration gehört dem Interviewten und nicht dem Notizblock.
    4. Am Ende sollte man dem Interviewten danken und ihm/ihr die Möglichkeit geben Fragen zu stellen und Anmerkungen zu machen.
  • Die Daten eines Interviews sind qualitativ, für ihre Auswertung sind Word Clouds und Mind Maps geeignet.

Worauf muss man achten wenn man Interviewdaten verwendet?

  • Die Nutzer werden im Interview sagen was sie glauben zu tun, das muss nicht mit dem übereinstimmen was sie tatsächlich tun.
  • Menschen können sich meist nicht an genaue Details erinnern, überdecken diesen Fakt jedoch (unterbewusst) mit ausgedachten Details.
  • Nutzer machen nur auf Probleme aufmerksam, sie generieren keine Lösungen.

 

Interviews sind also nur Start einer Untersuchung!

Der Käser verrät die Milch…

update beauftragte INTERFACE CONSULT, Websites verschiedener Milcherzeuger unter die Lupe zu nehmen.

Das Ergebnis: Hochwertige und umfangreiche Produktinfos bei allen Bewerbern. Designmäßig starke Unterschiede von ansprechend, emotional bis lieblos. Verbesserungspotential bei der User Experience..

Die 4 verglichenen Websites:

 

Studie als PDF (1.3 MB) downloaden.

Film ab! – Filmportale im Vergleich

Das updated-Magazin beauftragte Interface Consult, Websites verschiedener Filmportale unter die Lupe zu nehmen.

Das Ergebnis: Probeabos laden zur Nutzung ein. Für ein Happy End müssen aber oftmals einige Hürden genommen werden.

Die 4 verglichenen Websites:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die komplette Studie und detaillierte Ergebnisse gibt es hier:
http://usability.at/presseundnews/filmportale.html

„IKT-Einsatz in Unternehmen 2015“ von Statistik Austria

Die Studie wurde im Zeitraum von März bis Juni 2015 mit ca. 3050 Unternehmen durchgeführt.
Fast 9 von 10 Unternehmen verfügen über eine Website. Waren es 2003 noch 68,4%, so sind es 2015 nun 87,5%.
Bei drei Viertel der heimischen Unternehmen sind mobile Endgeräte (Laptop, Mobiltelefon, Tablet) im Gebrauch. Die Nutzung ist unternehmensabhängig . Große Unternehmen (mit 250 Beschäftigten und mehr) verwenden mobile Geräte zu 98%, mittelständige zu 93%, und KMU (10 bis 49 Beschäftigte) zu 74%.
39 % der Firmen treten in sozialen Medien auf (Große Unternehmen zu 58%, mittelgroße zu 49% und KMU zu 37%). Darunter fallen hauptsächlich soziale Netzwerke, aber auch Blogs oder Wiki-basierte Anwendungen.

Quelle: http://www.statistik.at/web_de/statistiken/energie_umwelt_innovation_mobilitaet/informationsgesellschaft/ikt-einsatz_in_unternehmen/index.html

Fehlender Scrollbar

Dass ein fehlender Scrollbar dafür verantwortlich sein kann, dass User ihren Warenkorb unbezahlt stehen lassen beweist dieses Beispiel.

Das gewünschte Produkt liegt im Warenkorb, nun möchten wir unseren Kauf abzuschließen – nur wie?

Die Lösung: Der ersehnte „Zum Warenkorb“ Button ist in einem Inline Frame ohne Scrollbar versteckt. Wer nicht zufällig genau in diesem Bereich seines Mobilgeräts scrollt – auf den ersten Blick gibt es keinen Hinweis darauf dass dies möglich ist – wird irgendwann genervt aufgeben.

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