Archive for the 'Software' Category

Registrieren bei Microsoft: A wie Österreich?

Beim Eingeben des Heimatlandes, das bei digitalen Anmeldungen oder Registrierungen häufig der Fall ist, hat man es als ÖsterreicherIn oft nicht leicht. Soll man in der zumeist sehr langen alphabetischen Auflistung der Länder unter A für Austria oder unter Ö für Österreich suchen?

Wenn der Anmeldevorgang auf deutsch ist, sollte man meinen, Österreich bei Ö zu finden. Nicht allerdings bei der Registrierung für Microsoft – hier versteckt sich Österreich zwischen Australien und Aserbaidschan. Es scheint als wären die Länder übersetzt worden, ohne die Reihenfolge ebenfalls zu ändern.

Microsoft Anmeldung

Konsistenz in Mail

Nochmal das „Mail“ Programm am Mac: Überrascht stellt man fest, dass die Icon-Anordnung in den Fenstern für „Neue E-Mail“ und „Reply“ unterschiedlich ist:

 

 

Beim Fenster für „Neue Mail“ stört mich ja immer, dass das Icon für „Anhang“ ganz nahe beim Icon für „Absenden“ liegt.

Das ist im 2. Fenster anders. Konsistenz wäre aber auch noch ein wichtiges Usability-Kriterium.

Vorschlag: Diese beiden Fensterchen angleichen!

 

Icon Anordnung in „Mail“

Das Icon für „Absenden“ sollte von den anderen Icons etwas abgetrennt angeordnet werden. Das denke ich mir schon länger und heute habe ich in der Eile wirklich mal auf „Absenden“ gedrückt, statt auf „Anhang“. Optisch sind die Icons ja auch nicht soo unterschiedlich.

Auch Farben sind wichtig!

Apple zeigt vor, dass auch die Farbgebung einen wesentlichen Einfluss auf die Usability einer Software hat. Mit dem iTunes-Update auf die Version 10 hat Apple die gewohnten, bunten Icons durch graue Äquivalente ersetzt.

Ein Aufschrei ging durch die Mac-Community, sowohl in den Apple-Support-Foren als auch in vielen Blogs beschwerten sich viele User über diese „Verschlimmbesserung“. Der graue Look mag vielleicht eleganter wirken, die Unterscheidung der Icons auf den ersten Blick wird allerdings massiv erschwert.

Findige User ersetzen die dafür verantwortlichen Resource-Files um das gewohnte Aussehen von iTunes 9 wieder herzustellen, Anleitungen hierzu finden sich auf Dutzenden Seiten im www.

Installation abgeschlossen, mit Fehlern

Letztens wollte ich ein Programm aus der Adobe CS4 Master Collection nachinstallieren. Ich habe auf dem Mac bereits etliche CS4-Programme seit Jahren problemlos in Verwendung, aber aufgrund eines Projektes benötigte ich nun Adobe After Effects, welches ich bisher am Heimrechner nicht installiert hatte. Also habe ich die Medien eingelegt, das Programm ausgewählt, die Installation gestartet und das Ende abgewartet. Plötzlich empfängt mich dieses Fenster:

Und was heißt das? Erfolgreich, oder nicht? Welche Produkte fehlen denn nun? Muss ich alle Programme der Master Collection neu einspielen, auch jene die bisher eigentlich funktioniert haben, oder nur das Programm, welches ich nachinstallieren wollte? Ich war etwas verunsichert und drückte entgegen der Empfehlung auf den Button „Weiter“ statt auf „Beenden“.

Aha. Keine Rede mehr von Problemen, also doch alles okay? Wieso dann diese seltsame Meldung vorher?

Die Installation schien zwar geklappt zu haben, zumindest funktionierten alle Programme wie gewohnt, aber hilfreich sind solche pauschalen Warnungen nicht. Welcher User würde dadurch nicht verunsichert?

Powerpoint Menü Usability

Intuitiv nicht klar: bedeutet das Hakerl, dass die Kommentare ausgeblendet sind oder dass man sie hier ausblenden kann – sie also momentan EINgeblendet sind?

Usability Powerpoint Menüeintrag

-> das alte Problem, wenn ein einziges Interaktionselement zur Anzeige eines Zustands UND zum aktiven Ändern des Zustands verwendet wird. Da das Element einen Zustand anzeigt UND eine Funktion darstellt ist es auch schwierig ein Wording dafür zu finden, denn für einen Zustand eignet sich ein Eigenschaftswort, für eine Funktion ein Zeitwort.

Artikel in der Presse (diepresse.com): Usability: Dolmetschen zwischen Mensch und Maschine

Usability: Dolmetschen zwischen Mensch und Maschine
von WOLFGANG POZSOGAR (Die Presse)

Nur wenn Software-Lösungen von den Benutzern auch intuitiv und effizient verwendet werden können, sind sie für den Einsatz im Business geeignet. Dafür wird bereits bei der Entwicklung vorgesorgt.

Produkte müssen intuitiv und effizient benutzbar sein: Auf diese Definition lässt sich der Begriff Usability reduzieren. Was so einfach klingt, ist allerdings für viele Anbieter offenbar alles andere als selbstverständlich. Diese Erfahrung machen tagtäglich unzählige Menschen, wenn sie am Arbeitsplatz oder zu Hause vor dem Computer sitzen. Unverständliche Eingabeaufforderungen, mehrere komplexe Schritte, um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen, mühseliges Studium der Hilfedatei und unzählige andere Probleme sorgen für Ärger und Ineffizienz.

Unverständliche IT kostet Geld

Solche Krämpfe mit IT kosten nicht nur Nerven, sondern Unternehmen auch viel Geld, meint Martina Manhartsberger von der Wiener Firma Interface Consult: „Wenn man die durch mangelnde Usability verursachten Kosten für verlorene Arbeitszeit, Einschulungen und Wiedererlernzeit berechnet, sind das bei Produkten, mit denen hunderte oder tausende Menschen arbeiten, beträchtliche Summen“, meint sie. Manhartsberger hat sich mit ihrer Firma Interface Consult auf Beratung im Bereich Usability konzentriert.

Weiterlesen auf diepresse.com.





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