Archiv für September 2008

Interaktion mit Google Maps

Google Maps sind natürlich großartig. Manche sind allerdings so programmiert, dass das Maus-Scrollrad die Karte zoomt – wie unten im Beispiel „www.immobilien.net„.
Da kann es dann recht leicht passieren, dass man eigentlich die Webseite scrollen möchte, die Maus aber noch über der Google-Map ist und man dann unabsichtlich die Karte scrollt. Dadurch verliert man die Zoom-Position der Karte und muss nochmals dorthin zoomen, wo man vorher war. Ich würde empfehlen – auch, wenn das Zoomen mit der Maus schneller geht – eher darauf zu verzichten und nur Buttons und den „Zoom Scrollbar“ dafür zu verwenden.

Command- Statusbyte

Hier ein Bsp. für ungeeignete Fehlermeldungen:

„Auch Macs liefern hie und da ungeeignete Fehlermeldungen.
Als Informatiker kann ich mir zwar unter „Command-Statusbyte“ etwas
vorstellen.
Allerdings bleibt völlig offen, was ich jetzt tun soll.
Eine gute Fehlermeldung sollte ja in erster Linie dazu da sein, dem
User aus der Fehlersituation herauszuhelfen.“

„Absatzkontrolle“

mir is da wieder was zu Ohren gekommen:

„ich hätte da eine
Wording-Frage aus Word: ich verwende Word sicher
seit mehr als 15 Jahren, aber mir war noch nie
klar, was „Absatzkontrolle“ heißt. Ich lass es
halt immer eingeschaltet, habe aber in
Wirklichkeit keine Ahnung.“

tja- ich hab auch keinen blassen Schimmer, was das eigentlich bedeutet… 🙂

nervige Animationen

Auf einigen Websites hat man immer noch das Gefühl, dass deren Entwickler alles zur Schau stellen (wollen), was technisch möglich ist- egal ob sinnvoll oder nicht 🙂 
Oft bewegen sich grelle, schnelle Animationen (teilweise auch akustisch unterlegt) über einen großen Teil des Bildschirms, ohne dass sie vom User zweckmäßig  verwendet werden können. Der erste Gedanke, der mir meist kommt ist dann „schnell weg hier“ 🙂 Der Orientierungsprozess auf der Website kann durch derartige Animationen massiv beieinträchtigt werden, die kognitiven Prozesse werden gestört und es kommt zur Ablenkung und zum Verlassen der Seite. Auch Tetpersonen sagen bei Usability Tests  immer
wieder, dass die Animationen sie stören.

Auch auf der Website der Therme Oberlaa (http://www.oberlaa.at/) finden sich solche Animationen. Obwohl gerade auf dieser Seite wohl viele Erholungssuchende surfen, tragen diese Animationen bei mir eher zum Gegenteil bei :).

Hier noch ein Erfahrungsbericht einer Userin der Easy-Bank- Seite (http://www.easybank.at/easybankv2/home/nav.html) :

“ Ich hatte auf einem meiner beiden Monitore die Seite offen und die Animationen dort haben mich so gestört, dass ich die Seite zumachen musste. “
 
Die Situation ist natürlich anders, wenn man selbst irgendwo ein Werbebanner schalten möchte, dann ist die Animation ein Vorteil. (Außer sie ist so nervig, dass die User mit dem beworbenen Produkt nur noch schlechte Assoziationen verbinden 🙂 )

Anzeigetafeln bei Zug und U-Bahn

Ich hab mich schon oft darüber gewundert, warum auf den Anzeigetafeln österreichischer Bahnhöfe die Abfahrtszeit der Züge ( 17:45 ) und nicht die verbleibende Zeit ( 3 min ) angezeigt wird. Schließlich gibt diese Information vor allem darüber Auskunft, wie viel Zeit bis zur Abfahrt/Ankunft des Zuges noch bleibt. Warum also den Reisenden nicht gleich das Auf-die-Uhr-Schauen und Rechnen (jetzt is es 17: 41 —> noch 4 Minuten, wenn die Uhr richtig geht 🙂 ) ersparen? In den U- Bahn Stationen in Wien wird auch einfach die verbleibende Zeit angezeigt (Zusätzlich ist auf der Anzeige auch eine Uhr vorhanden).





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